Implementation eines Workflow-basierten IT-Assistenten für Anlagenbetreiber im europäischen Emissionshandel
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Der Emissionsrechtehandel ist ein marktwirtschaftliches Instrument, mit dem die EU eine Verringerung des CO2Austoßes erreichen will. Der Handel mit Emissionszertifikaten sieht vor, dass Unternehmen der Energiewirtschaft und der emissionsintensiven Industrie, die über festgelegte Vorgaben hinaus CO2 produzieren, Emissionsrechte hinzukaufen müssen. Anlagen, die Einsparungen an CO2-Emissionen erzielen, dürfen hingegen überschüssige Zertifikate verkaufen. Der mit dem Emissionshandel verbundene administrative Aufwand wird von deutschen Anlagenbetreibern besonders häufig als hoch oder sehr hoch empfunden. Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsund Entwicklungsprojekts „Emission Trade Assistant“ (EmTrAs) ist die Entwicklung einer benutzungsfreundlichen Assistentensoftware zur Unterstützung von Anlagenbetreibern, um deren administrativen Aufwand beim gesetzlich vorgeschriebenen Emissionshandel zu verringern. Im Zentrum der Überlegungen steht hierbei ein innovativer Workflow-basierter Assistentenansatz, der den gesamten Prozess sowie alle Aufgabenstellungen im Emissionshandel aus Sicht der Anlagenbetreiber abbildet. Die Softwareentwicklung für den EmTrAs setzt auf das komponentenbasierte Rahmenwerk Empinia für Microsoft .NET auf, das speziell für die Anwendungsbereiche 'Stoffstrommanagement' und 'Materialeffizienz' entwickelt wurde. Eine besondere Herausforderung ist die Integration einer geeigneten Workflow-Definitionssprache, um zukünftige Änderungen am Workflow einfach und flexibel durchführen zu können. In diesem Beitrag berichten wir insbesondere von unseren Erfahrungen, die Microsoft Windows Workflow Foundation zur Modellierung von Dialog-basierten Assistenten (z.B. zur Emissionsberichterstattung) in Empinia zu verwenden.
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تاریخ انتشار 2010